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Im Jahr 2020 waren tausende junge Menschen als Fundraiser und Fundraiserinnen für wichtige Hilfsorganisationen im Einsatz. Warum der Ferialjob im Fundraising auch während der Pandemie so gut geklappt und wie die Menschen an der Haustüre auf unsere FundraiserInnen reagieren erfährst du in diesem Blogbeitrag.

Erfahrungsbericht: Ferialjob in COVID-Zeiten

Im Jahr 2020 waren tausende junge Menschen als Fundraiser und Fundraiserinnen für wichtige Hilfsorganisationen im Einsatz. Warum der Ferialjob im Fundraising auch während der Pandemie so gut geklappt und wie die Menschen an der Haustüre auf unsere FundraiserInnen reagieren erfährst du in diesem Blogbeitrag.

 

 

Erfahrungen im Fundraising trotz COVID

Sarah ist seit 2020 Teil unseres Teams und war bereits für verschiedenen Hilfsorganisationen in Deutschland und Österreich als Fundraiserin im Einsatz. In diesem Jahr war sie schon zwei mal im Einsatz für die ROTE NASEN Clowndoctors. Wir haben bei ihr nachgefragt, wie der Ferialjob während COVID abläuft, wie die Menschen an der Haustüre auf sie reagieren und was die großen Herausforderungen sind. Rausgekommen ist ein spannendes Interview, viel Spaß beim Lesen!

 

 

Interviewerin: Du warst während der COVID-Krise schon mehrfach im Einsatz als Fundraiserin, wie war das für dich?

 

Sarah: Besonders und lehrreich. Dass wir ein wichtiges Zahnrad in der Pandemie sind, stellte sich recht schnell heraus. Die Organisationen, für die ich tätig war, müssen gerade in der Krise für viele Menschen da sein.

 

Interviewerin: Wie reagieren die Menschen an der Haustüre auf dich?

 

Sarah: Einige wundern sich, dass wir unterwegs sind. Andere wollen nicht verstehen, warum wir auch in der Krise Haustürwerbung machen. Die meisten reagieren aber verständnisvoll und freuen sich auf einige Minuten sozialen Kontakt. Das spürbare Bedürfnis nach einem einfachen Gespräch zeigt, dass ihnen der Austausch fehlt.

 

Interviewerin: Unterscheiden sich die Gespräche zur Zeit vor COVID?

 

Sarah: Ich kenne es nicht anders. Letzten Sommer, als ich mit dem Ferialjob anfing, hatte die Pandemie gerade ihr Sommer-Tief. Viele Menschen schätzen ihren Wohlstand jetzt mehr und sind dadurch eher gewillt, etwas abzugeben. Sie wissen, dass es anderen gerade bedeutend schlechter geht und dass wir diese Krise – auch wenn diese Floskel schon tausende Male benutzt wurde – nur gemeinsam bewältigen können. Das Bewusstsein hierfür hat sich geschärft.

 

Interviewerin: Was hat sich durch die Krise im Ferialjob verändert?

 

Sarah: Die Maske wird bei den Gesprächen dauernd getragen. Das nimmt viel vertrauensaufbauende Mimik weg. Die Hygienestandards schaffen eine gewisse Distanz zu den Menschen. Eine verlockende Einladung ins traute Heim muss abgelehnt und das Formular am Türstock lehnend ausgefüllt werden.

 

Interviewerin: Wie wirkt sich die Pandemie auf das Teamleben aus?

 

Sarah: Meine eigene Erfahrung hat gezeigt, dass wir alle die Gemeinschaft und das Wohnen mit anderen jungen Leuten mehr genießen und schätzen. Nach einem anstrengenden Tag zu den Kollegen und inzwischen auch Freunden ins Quartier zurückzukehren, ist eine willkommene Abwechslung zur Isolation zu Hause bei der Familie oder in der Studenten-WG.

 

Interviewerin: Auf was musst du als Teamleitung besonders achten?

 

Sarah: Auf genügend Bewusstsein über die Wichtigkeit der Hygienestandards. Um jedes Gespräch in Sicherheit abzuwickeln, müssen die Sicherheitsmaßnahmen immer eingehalten werden. Zudem lassen wir uns dreimal in der Woche testen bzw. testen uns selbst.

 

Interviewerin: Würdest du den Ferialjob auch in Krisenzeiten weiterempfehlen?

 

Sarah: Vom sozialen Aspekt her schon; so trägt man auch in der Krise seinen Teil dazu bei, die Existenz von wichtigen Organisationen zu sichern. Auch von der Jobsicherheit empfehle ich den Sommerjob: Fundraiser werden bis zu einem gewissen Punkt auch in der Krise weiterhin unterwegs sein, während die Gastronomie, in der viele Studenten in den Ferien jobben, noch nicht offen hat.

 

Interviewerin: Was glaubst du, wie wird der Werbesommer?

 

Sarah: Erfolgreicher oder ähnlich erfolgreich wie der letzte. Unter den FFP2-Masken könnte es heißer werden als unter den Faceshields vom Vorjahr. Vielleicht ergeben sich wundersamerweise doch Lockerungen und es ist so endlich wieder möglich, mit den Teamkollegen am Samstagabend die Clubs unsicher zu machen oder eine Grillparty zu schmeißen.

 

Interviewerin: Was wünscht du dir von der Firma für die nächsten Monate?

 

Sarah: Dass ihr uns weiterhin jederzeit mit Rat und Tat zur Seite steht. Ansonsten nichts Besonderes. Das, was wir uns alle wünschen, liegt nicht in der Macht der Firma. Ich hoffe weiterhin, dass das Sommerfest und die Reise in irgendeiner Weise stattfinden können. Wir wollen uns doch alle wiedersehen oder kennenlernen. Gemeinsam geht’s halt leichter.

 

Hier findest du alle Infos zum Thema Ferienjob während der Corona-Pandemie.

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